Universitätsbibliothek

Antonin Dvořák

2. Mini-Ausstellung vom 29.6.-15.9.2004

Die Universitätsbibliothek widmet Antonín Dvořák, dessen Todestag sich am 1. Mai 2004 zum 100. Mal jährte, eine kleine Ausstellung im Übergang vom Hauptgebäude zum Ammerbau.

Mit Dvořák verbinden die Meisten spontan die "Sinfonie aus der Neuen Welt", die im Dezember 1893 uraufgeführt wurde. Die amerikanischen Zuhörer und Kritiker waren sich einig, dass diese Sinfonie ein wesentlicher Beitrag zur amerikanischen Kunstmusik sei. "Der Komponist hat eine Sinfonie geschaffen, deren Themen durchdrungen sind vom Geiste der Neger- und Indianermelodien." (New York Times.)


Andere Kritiker hielten dagegen, dass Dvořák diese Folklore viel zu wenig kannte, um daraus eine wirklich eindeutig amerikanisch gefärbte Musik zu machen.Der Folklore seiner Heimat stand Dvořák immer sehr nahe. In seinen Werken verarbeitete er oft Motive aus tschechischen Sagen, Märchen und Gedichten. Besonders erwähnt seien hier die Sinfonischen Dichtungen der späten Jahre, die nach Balladen des tschechischen Dichters Karel Jaromir Erben entstanden.

 

Wer Dvořák's Musik hören will, kann sich im EDV-Katalog OPAC "Institute 2 Tübingen + CD-Bestand der UB" Titel heraussuchen.

Die gewünschten CDs werden im Allgemeinen Lesesaal (Ammerbau) ausgegeben und können in separaten Räumen gehört werden.