Universitätsbibliothek

Erwerbung religionswissenschaftlicher Literatur

Monografien und Sammelwerke

Der FID Religionswissenschaft erwirbt nach einem mit der Fachcommunity abgestimmten Profil Monografien und Sammelwerke des In- und Auslandes.

Das Profil umfasst in erster Linie Literatur zu

  1. Theorie und Methodik, zu Religionsgeschichte und Religionsvergleich
  2. Religionen im internationalen und globalen Kontext, vor allem zu den "New Religious Movements". Literatur zu einzelnen nicht-christlichen so genannten Hochreligionen wird in den jeweiligen regional ausgerichteten FID gesammelt (FID "Naher und Mittlerer Osten, Islamwissenschaft"; FID CrossAsia; FID Jüdische Studien).
  3. zu weiteren spirituellen Bewergungen sowie zu anti-/ irreligiösen Bewegungen bzw. zu Religionskritik.

Neben einer vorausschauenden Erwerbung durch die Fachreferentin soll die benutzergesteuerte Erwerbung verstärkt werden. Eine so genannte "patron-driven-acquisition" ("PDA Modell") auch für einen überregionalen Nutzerkreis wird im Rahmen der neuen religionswissenschaftlichen Bibliografie "RelBib" verwirklicht.

Zeitschriften

Eine Definition darüber, was eine religionswissenschaftliche Zeitschrift ist oder eine Auflistung von Zeitschriften, die für die Religionswissenschaft relevant sind, ist außerordentlich schwierig und wird von den Vertreter*innen des Faches je nach eigener Forschungsrichtung unterschiedlich ausfallen.

Der FID Religionswissenschaft beginnt mit einem Portfolio von knapp 130 religionswissenschaftlichen Zeitschriften, die in den überwiegenden Fällen bereits unter dem vorhergegangen SSG Programm an der Bibliothek gehalten wurden. Etwa 20 davon sind deutschlandweit Alleinbesitz. Etwa ein Dutzend neuer Abonnements wurde mit Beginn 2016 bzw. 2017 begonnen bzw. wieder neu bestellt.

Betrachtet man die unterschiedlichen Schwerpunkte der religionswissenschaftlichen Forschung wird deutlich, dass für ReligionswissenschaftlerInnen auch Zeitschriften von Bedeutung sind, die anderen Fachgebieten zuzurechnen sind, etwa Zeitschriften zu einzelnen Religionen, inklusive der christlichen Theologie, zu den Kultur- und Literaturwissenschaften und vielen weiteren Fachgebieten bis hin zur Medizin und den Naturwissenschaften.

Somit wird klar, dass neben einem möglichst fundierten Bestandsprofil der Nachweis religionswissenschaftlich relevanter (Zeitschriften-)Literatur, eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Rolle spielt.