Schritt 1: Auswahl der Bücher

Zuerst muss entschieden werden, welche Bücher digitalisiert werden sollen. Diese Auswahl wird vom Leiter der Abteilung Handschriften und alte Drucke, Herrn Dr. Lagler getroffen. Bei dieser Entscheidung sollten die Richtlinien des jeweiligen Projekts berücksichtigt werden (Bsp. VD18 = Drucke des 18. Jahrhunderts). Es wird vor allem Bestand mit regionalem Bezug, sowie Unikate und schützenswerte Werke für die Digitalisierung ausgewählt.

Die Bücher werden aus dem Magazin in die Handschriftenabteilung auf ein Digitalisierungskonto bestellt, Handschriften werden von den Mitarbeitern selbst aus dem Rara-Raum geholt. In der Handschriftenabteilung werden die Bücher freigebucht und bekommen einen Laufzettel auf dem u. a. der Projektname vermerkt wird. Bei der Begutachtung durch Herrn Lagler wird außerdem der konservatorische Zustand des Buches überprüft. Nun muss abgewägt werden, ob eine Digitalisierung möglich ist ohne einen Schaden am Original zu verursachen. Die zu digitalisierenden Bestände werden mit Signatur in eine Excel-Tabelle eingetragen, um die aktuellen Digitalisierungen verfolgen zu können. Eventuell muss in der Restaurierungswerkstatt  der Universitätsbibliothek, vor dem Scannen eine Reinigung vorgenommen werden. Es ist außerdem möglich, dass Restaurierungsarbeiten nötig sind um die Werke sicher scannen zu können. Durch die Digitalisierung wird den Beständen eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt, dadurch werden manche Schäden erst sichtbar.

Vorteile der Digitalisierung:

 

  •       Original wird geschont
  •       nutzbar machen von schützenswerten Beständen
  •       weltweit online frei zugänglich
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