Johann Christoph Blumhardt

7. Mini-Ausstellung vom 4.7.-31.8.2005 im Bonatzbau

 

Im Jahr 2005 wird der 200. Geburtstag des württembergischen Pfarrers und Seelsorgers Johann Christoph Blumhardt (16.7.1805- 25.2.1880) gefeiert. Auch sein 125. Todestag fällt in dieses Jahr.


Aufsehen erregten Blumhardts seelsorgerliche Begleitung der Gottliebin Dittus in Möttlingen, die Erweckung seiner Gemeinde und Gebetsheilungen seelischer und körperlicher Krankheiten. In Bad Boll leitete er seit 1852 ein Seelsorgezentrum.


Seine Hoffnungen auf eine nahe bevorstehende Ausgießung des Heiligen Geistes und ein Neuwerden der ganzen Welt lebten weiter im Religiösen Sozialismus seines Sohnes Christoph und hatten vielfältige Nachwirkungen, etwa in der Theologie Karl Barths und Jürgen Moltmanns.Blumhardts Leben und Werk sprechen damit nicht nur historisch Interessierte an, die ihn u.a. als engen Freund Eduard Mörikes oder als profilierte Gestalt der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts kennen lernen wollen. Er kann auch das Gespräch über Gemeindeaufbau, Seelsorge und Theologie der Hoffnung neu beleben.

 

Webseite des Blumhardt-Archivs

 

Blumhardt mit seiner Frau Doris und der Gottliebin Dittus