Adolf Schlatter zum 150. Geburtstag

Adolf Schlatter (16. August 1852 - 19. Mai 1938)

Vier Vitrinen im Bonatzbau (Durchgang zum Hauptgebäude der UB) erinnern an den aus St. Gallen stammenden berühmten Tübinger Theologieprofessor Adolf Schlatter anlässlich seines 150. Geburtstages.


Schlatter wurde 1898 auf den Tübinger Lehrstuhl für Neues Testament berufen und lehrte hier bis 1930. Sein wissenschaftliches Werk umfasst zahlreiche Publikationen zur Theologie des Neuen Testaments, Dogmatik und Ethik. Seine Kommentare zum Neuen Testament richteten sich nicht nur an wissenschaftliche Leser, sondern auch an die bibellesende Gemeinde. Grosse Bekanntheit erfuhr Schlatter aber auch als Prediger.


In einer Vitrine ist eine Weihnachtspredigt Schlatters zu lesen, die er 1910 in der Tübinger Stiftskirche gehalten hat. Viele Tübinger kennen den Namen Schlatter durch das "Schlatter-Haus" in der Österbergstrasse.


Sein Grab befindet sich auf dem Tübinger Stadtfriedhof. Die Evangelisch-Theologische Fakultät Tübingen und die Adolf-Schlatter-Stiftung ehren Schlatter durch ein Symposium, das am 21. und 22. November 2002 im Theologicum stattgefunden hat.