Karl Georg von Wächter (1797-1880)

Jurist, Kanzler der Universität, Staatsmann

"Eine Zierde des schwäbischen Stammes"

 

 

Die Ausstellung ist vom 15.10.1999 bis 30.11.1999 jeweils Montag bis Freitag 8.00 - 18.00 Uhr geöffnet.
Ort: Bonatzbau der Universitätsbibliothek Tübingen

 

 

 

Die Ausstellung wird von der Universitätsbibliothek Tübingen in Verbindung mit dem Stadtarchiv Marbach am Neckar und dem Stadtarchiv Tübingen veranstaltet.

 

Karl Georg von Wächter aus Marbach am Neckar war von 1825 bis 1833 Professor für Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen, außerdem Rektor und Vizekanzler. Von 1833 bis 1836 lehrte er an der Universität Leipzig. 1836 wurde er wiederum nach Tübingen berufen und amtierte als Kanzler der Universität. 1839 und 1845 wurde er zum Präsidenten der württembergischen Abgeordnetenkammer gewählt. Seit 1852 war wieder an der Universität Leipzig tätig.

 

Wächter hat als Lehrer und Schriftsteller sowohl Privatrecht als auch Strafrecht und Rechtsgeschichte behandelt und erwarb sich auf jedem dieser Gebiete hohes Ansehen, so daß er bis heute zu den größten deutschen Juristen gerechnet wird. Sein bedeutendstes wissenschaftliches Werk ist das in den Jahren 1838 bis 1851 erschienene "Handbuch des im Königreich Württemberg geltenden Privatrechts".

 

 

 

 

Karl Georg von Wächter (1797-1880)
Wächters Wohnhaus in Tübingen, das spätere Uhlandhaus