Neubauplanung

Den Zweiten Weltkrieg überstand die Bibliothek ohne größere Schäden und Verluste und wurde im Mai 1945 wieder für die Benutzung geöffnet. Dank steigenden Etats und DFG-Fördergeldern konnte sie ihren Bestand beachtlich vermehren.

1959 war das Bücherhaus mit 1,2 Millionen Bänden hoffnungslos überfüllt, die Bücher in den Regalen standen in Doppelreihen hintereinander, in die Gänge wurden zusätzliche Holzregale eingebaut und Bücher stapelweise auf dem Boden gelagert.

Für inzwischen 9.000 Studierende stand ein Lesesaal mit nur 96 Plätzen zur Verfügung, auch Verwaltungsräume fehlten. Es war Zeit für einen Neubau.

Die Bauarbeiten für das Hauptgebäude begannen 1959 mit der Erweiterung des Magazins, das für zusätzlich 700.000 Bände Platz liefern sollte.

Es wurde 1962 an den Bonatzbau angeschlossen.

 

 

Am 18. Juli 1963 konnte dann der gesamte Neubau eingeweiht werden. Die unmittelbar anschließende Renovierung des Bonatzbaus, dessen Nebenräume teilweise umgewidmet wurden, waren im April 1965 abgeschlossen.

 

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