Im Dienst der Bibliothek

Am Ausleihschalter, 1950. – Foto: Näher. Besitz: Stadtarchiv Reutlingen
Mitarbeiter nimmt eine Eintragung in den Standortkatalog vor, 1950. - Foto: Näher. Besitz: Stadtarchiv Reutlingen.

Laut Dienstzeitregelung von 1921 mussten die Beamten der Bibliothek 48 Stunden pro Woche arbeiten: 34 Stunden als Kanzleidienstzeit vor Ort und 14 Stunden als bewegliche Arbeitsdienstzeit, die auch zu Hause geleistet werden konnte.

 

Der wissenschaftliche Beamte hatte die Oberleitung über einen bestimmten technischen Dienstzweig, z.B. allgemeine Verwaltung und Vermehrung des Bücherbestands,  Katalogwesen, Benutzung und er betreute den Buchbestand der ihm zugewiesenen Fächer hinsichtlich Anschaffung und Auskunft.

 

Die Beamten des mittleren Dienstes versahen die laufenden Arbeiten des Ausleih- und Lesesaaldienstes, der alphabetischen Katalogisierung, Akzession und Tauschwesen. Hilfskräfte des Kanzlei- und Schreibdienstes erledigten nach Anordnung des Direktors Registratur-, Kanzlei-, Schreib- und Ordnungsarbeiten.

 

Außer Bibliothekaren waren an der Bibliothek Hausmeister, Heizer, Buchbinder, Aufwärter, Hilfsdiener, Garderobenfrauen und Laufjungen beschäftigt.

 

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