Universitätsbibliothek

Die Bibliothek in der Alten Aula

Im Jahr 1547 wurde auf dem Gelände des Sapienzhauses das neue Universitätshaus („Aula nova") bezogen und die Bibliothek in den unteren Stockwerken eingerichtet.

Ohne geregelten Etat war die Bibliothek beim Bestandsaufbau auf Stiftungen und Schenkungen angewiesen.

So vermachte Ludwig Gremp von Freudenstein (1509-1583), der an der Juristischen Fakultät in Tübingen gelehrt und sich 1540 als Stadtadvokat in Straßburg nieder gelassen hatte, in seinem Testament der Universitätsbibliothek seine Büchersammlung mit 2.600 Bänden.

Der Bestandsvermehrung sollte ein erstes „Pflichtexemplargesetz" dienen, das in den Senatsstatuten von 1601 nebst einer ersten Benutzungsordnung für die Bibliothek erlassen wurde:

Zutritt zur Bibliothek hatten ausschließlich Professoren, andere Personen nur unter Aufsicht und Verantwortung des Bibliothekars.

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