Daten zur Geschichte der UB
1477 | Gründung der Universität |
1499 | Erste Erwähnung der Bibliothek |
1534 | Brand des Sapienzhauses |
1818 | Umzug von der Alten Aula auf das Schloss Hohentübingen |
1912 | Bezug des ersten eigenen Bibliotheksgebäudes in der Wilhelmstraße, Architekt Paul Bonatz (1877-1958). |
1963 | Bezug des Erweiterungsbaus, heute Hauptgebäude |
1975 | Einrichtung der Bereichsbibliothek Morgenstelle für Mathematik und Naturwissenschaften |
1980 | Einrichtung einer Restaurierungswerkstatt |
1981 | Anmietung eines Ausweichmagazins in Derendingen. Zwischenzeitlich waren dort bis zu eine Mio. Bände gelagert. Mit dem Bezug des Ammerbaus konnten bis 2003 alle Bände in die Wilhelmstraße zurückgeführt werden. |
1989 | Sanierung des Hauptgebäudes wegen Belastung durch Spritzasbest; Bezug der Alten Waschhalle (ehemalige Klinikwäscherei) in der Brunnenstraße als Lesesaalprovisorium |
1991 | Wiederbezug des Hauptgebäudes nach abgeschlossener Asbestsanierung. Die Alte Waschhalle bleibt der UB erhalten und wird zum Zeitschriftenlesesaal. Im Bonatzbau wird eine Abteilung für Handschriften- und Alte Drucke mit eigenem Lesesaal ("Historischer Lesesaal") eingerichtet. |
1999 | "Erste Pfahlbohrung" für ein Erweiterungsgebäude auf dem Gelände neben der Alten Waschhalle. |
2002 | Bezug des Gebäudes "Ammerbau" (Erweiterungsbau) |
2004 | Eröffnung des Ausleihzentrums im ehemaligen Allgemeinen Lesesaal |
2007 | Eröffnung des Lern- und Studienzentrums im Hauptgebäude |
Leitende Bibliothekare
1836-1844
Robert von Mohl (Prof. für Staatsrecht)
1844-1850
Adelbert von Keller (Prof. für neuere Sprachen)
1850-1855
Johann Baptist Fallati (Prof. für politische Geschichte)
1855-1895
Rudolf von Roth (Prof. für Sanskrit)
1895-1920
Karl Geiger (erster Berufsbibliothekar)
1920-1921
Karl Bohnenberger (Prof. für Germanistik, kommissarisch)
1921-1947
Georg Leyh
1947-1951
Wilhelm Hoffmann (Dir. der LB Stuttgart, kommissarisch)
1951-1959
Paul Gehring
1959-1972
Walther Gebhardt
1972-1987
Richard Landwehrmeyer
1987-1991
Joachim-Felix Leonhard
1991-2003
Berndt von Egidy
2004-2008
Ulrich Schapka
2008-
Marianne Dörr
Bestandsgeschichte
Die Entwicklung des Bestandes im Vergleich zu den Studierendenzahlen
1776 | 15.000 Bände | bei 294 Studierenden | = 51 Bde / Stud. |
1822 | 60.000 Bände | bei 724 Studierenden | = 82 Bde / Stud. |
1912 | 541.000 Bände | bei 2.048 Studierenden | = 264 Bde / Stud. |
1963 | 1.204.000 Bände | bei 10.096 Studierenden | = 119 Bde / Stud. |
1994 | 3.000.000 Bände | bei 26.245 Hochschulangehörigen | = 114 Bde / Hochschulangeh. |
2004 | 3.400.000 Bände | bei 19.600 Hochschulangehörigen | = 173 Bde / Hochschulangeh. |
2010 | 3.680.000 Bände | bei 24.557 Studierenden | = 150 Bde / Stud. |
Abriss zur Bestandsgeschichte der historischen Bestände.




